Wie können KMU KI Tools auf ihren Mehrwert bewerten
Täglich erscheinen 100erte von neuen KI-Tools. Wie sollten KMU damit umgehen und die richtigen Tools für sich finden? Als KMU solltest du mit der Flut neuer KI-Tools strategisch und defensiv umgehen, um Zeit, Geld und Nerven zu schonen. Hier ist ein klarer Ansatz:
KISTRATEGISCHE IT
Lucas Jenni
1/7/20263 min read


IT und KI sind Chefsache. Oft fehlen die spezifischen Kompetenzen. Wenn Mitarbeiter mit Initiativen vor der Tür stehen, müssen Entscheidungen getroffen werden.
„One in, one out“-Regel: Wenn du ein neues Tool einführen willst, muss ein altes Tool oder eine manuelle Tätigkeit ersetzt werden. Das hält die Tool-Landschaft schlank.
Maximal 3–5 produktive KI-Tools gleichzeitig: Mehr führt meist zu Chaos und geringer Nutzungstiefe.
Quartals-Rhythmus statt täglicher Hype-Reaktion:
Alle 3 Monate 1–2 Stunden „KI-Review“ im Team
Neue Tools nur in dieser Zeit prüfen & ggf. testen
Testphase klar begrenzen: 2–4 Wochen, maximal 1–2 Personen, klar definierte Erfolgskriterien (z. B. „spart 5 Stunden/Woche“ oder „verbessert Antwortqualität um X %“).
Kostenlose oder sehr günstige Einstiegsversionen bevorzugen: Viele Tools bieten „Free forever“ oder 14–30 Tage Test ohne Kreditkarte.
Diese Anleitung zeigt die Fragen, die Chefs sich und ihrem Team stellen sollten:
Mit diesen ersten Filterfragen kann schnell evaluiert werden, ob sich eine weitere Nutzenevaluation des Tools lohnen könnte:
1. Löst es ein echtes, wiederkehrendes Problem? Wenn nein: ignorieren
2. Passt es in unsere aktuellen Abläufe? Lässt es sich in unsere Software integrieren? Wenn nein: meist ablehnen
3. Datenschutz & Compliance Ist es DSGVO-konform und EU-tauglich (kein US-Cloud-Only ohne CH/EU-Server)? Wenn nein: sofort ablehnen
4. Ist der Preis für den erwarteten Nutzen vertretbar (auch Zeitaufwand Entwicklung und Einarbeitung!)? Nur bei positivem ROI testen
5. Gibt es eine seriöse Firma dahinter, gute Bewertungen, Dokumentation Referenzen aus der Branche? Wenn nein: ignorieren
Aufgrund der Komplexität und Kostenintensivität bei der Einführung von individualisierten KI- und Softwarelösungen, lohnt es sich vielleicht, sich mit anderen Branchenteilnehmern auszutauschen und gemeinsame Entwicklungen zu lancieren.
Tipps zum praktischen Umgang mit den täglich neu erscheinenden KI-Tools
Text & Kommunikation: Chat GPT Team / Claude / DeepL Write (hohe Qualität, DSGVO-Optionen verfügbar)
Bildbearbeitung & Grafik: Midjourney oder Canva Magic Studio (einfach, schnell, Canva DSGVO-freundlich)
Prozessautomatisierung: Make.com / Zapier (keine Programmierung nötig)
Meeting-Zusammenfassung: Suisse Notes (keine Installation, sofort einsetzbar, CH-Hosting, Kosten nach Nutzung auch Schweizerdeutsch) >> 60 Minuten lang kostenlos testen
Kundensupport & Chatbots: Suisse-Voice - Telefonassistenten in Minuten selber erstellen - Anrufe beantworten. Termine buchen. Kunden weiterleiten. Gesprächsnotizen per E-Mail. Alles automatisch.
24/7 erreichbar. Swiss Made. DSGVO-konform. >> Testen und eigenen Agenten erstellenDatenanalyse & Reporting: Zoho Analytics / Microsoft Power BI + Copilot / Google Looker (oft in Office 365 / Google Workspace enthalten)
Programmierung & Entwicklung: GitHub Copilot oder Cursor (starke Produktivitätssteigerung für kleine Teams)
Empfohlene Werkzeugkiste für KMU (Stand Januar 2026)
Inputs zum Arbeiten mit KI-Tools in KMU's
Mitarbeiter früh einbinden Wer die Tools nicht versteht oder Angst vor Jobverlust hat, nutzt sie nicht.
Eigene KI-Prompt-Bibliothek aufbauen Gute Prompts sind oft wertvoller als das neueste Tool. Sammle und optimiere sie zentral.
Regelmässige Tool-Bereinigung Tools, die nach 3 Monaten kaum genutzt werden → kündigen. Spart Geld und Komplexität.
Externe Expertise gezielt einsetzen Für strategische Fragen lohnt ein halber oder ganzer Tag mit einem unabhängigen KI-Berater deutlich mehr als das alleinige Ausprobieren dutzender Tools.
Die Auswahl von KI-Tools sollte systematisch erfolgen, um sicherzustellen, dass die eingesetzten Lösungen den spezifischen Geschäftsanforderungen entsprechen, rechtliche und ethische Vorgaben einhalten und langfristig skalierbar sind. Ein strukturierter Auswahlprozess reduziert Risiken wie Fehlimplementierungen, Sicherheitslücken oder ineffiziente Ressourcennutzung.
Der Beizug eines externen Experten kann besonders wertvoll sein, da dieser über fundiertes Fachwissen, Erfahrung mit verschiedenen Tools und einen unabhängigen Blick auf die Unternehmensprozesse verfügt. So lassen sich objektive Bewertungen, praxisnahe Empfehlungen und eine optimale Integration in bestehende Systeme gewährleisten.
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Gerne gebe ich Ihnen nützliche Tips und Praxis-Beispiele und halte Sie zu wichtigen Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Datenschutz und Datensicherheit auf dem Laufenden.
Ich stelle meine langjährige Expertise im Bereich der strategischen Digitalisierung mit Engagement, Begeisterung und unternehmerischer Sichtweise in den Dienst Ihres Unternehmens.
Es würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen und ich danke Ihnen vielmals, wenn Sie diesen
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Lucas Jenni ist ein erfahrener Leader und Consultant, der über viele Jahre in verschiedenen Führungspositionen und zahlreichen Projekten Erfahrungen gesammelt hat, die Ihnen nützen könnten.
Gerne lerne ich Sie und Ihr Unternehmen persönlich kennen und freue mich auf einen ersten Austausch:


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